Equipment Tipps

Oft ist man auf der Suche nach dem richtigen Equipment, weiß nicht ob es was taugt, oder man hat einfach nicht die Zeit und Lust unendlich viele Seiten zu durchforsten, um am Ende Stück für Stück alles einzelnd zusammen zu tragen.

Daher hab ich hier auf dieser Seite versucht alle wichtigen Equipmentgegenstände zusammen zu tragen, die für ein Video- und Fotobenutzer interessant sein könnten.

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Die Kamera:

Die Canon 5D mark III ist der würdige Nachfolger einer revolutionären Kamera, die 2008 die Filmwelt verändert hat. Die Ära der DSLR-Videofilmerei, für geringes Geld und viel Tiefenunschärfe für cineastischen Look, wurde durch die 5D mark II eingeläutet. Ich selbst habe mir 2008 die mark II geholt und fotografiere und filme weiterhin sehr gerne mit ihr.
Die 5D mark III ist mit ihrem 22,3 Megapixel Vollformat-CMOS-Sensor nochmals verbessert worden und ist mit 6 Bildern die Sekunde noch 2 Bilder schneller unterwegs als ihr Vorgänger. Videofilmer dürften die diversne Bildraten zwischen 24 und 60 Bildern pro Sekunde und ein SMPTE Timecode beeindrucken. Zudem ist eine Tonkontrolle jetzt über den Kopfhörereingang möglich.

Objektive:

Die Wahl der richtigen Objektive ist sehr wichtig, da man diese teilweise ein Leben lang verwenden kann. Daher rate ich sich eher für ein qualitativ hochwertigeres Objektiv zu entscheiden und dies mit den über die Jahre wechselnden Kamerabodys weiter zu verwenden. Über die Jahre gesehen rechnet sich dann auch ein teures Objektiv gegenüber einem billigeren Modell (das man dann nach 3-4 Jahren wegwerfen kann).

Tipp 1: Der Allrounder
Das Canon EF 24-105mm 1:4,0 L IS USM Objektiv

Das leichte Standard-Zoom des Profis, enorm handlich und exzellent in seiner optischen Leistung. Hochleistungszoom mit Bildstabilisator für professionelle Ansprüche. Leichter 4,3fach Zoom. Optischer Bildstabilisator zum Ausgleich von bis zu 3 Belichtungsstufen. Super-UD-Glas- und asphärische Linsen. Schneller USM-Autofokus mit Lichtstärke 1:4

Tipp 2: Der Performer
Das Canon EF 24-70mm 1:2.8L USM II Objektiv

      Dies ist ein Standardzoomobjektiv mit großer Blende und einer kurzen minimalen Brennweite von 24 mm. Es eignet sich auch gut für die Weitwinkelfotografie mit digitalen Spiegelreflexkameras, die eine Mattscheibengröße unter 35 mm besitzen.

 

      Eine UD-Glas-Linse zur Korrektion der Farbfehler, die im Weitwinkelbereich auftreten.

 

    Naheinstellgrenze bei allen Brennweiten 0,38 m.

Tipp 3: Das Tele
Das Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM Objektiv

      L-Objektiv; Profi-Objektiv für die Sport-, Tier- und Porträtfotografie, für alle Canon EOS Spielgelreflexkameras

 

      Zoombereich 70-200 mm

 

    Hohe Lichtstärke 1:2,8

Der Blitz:

Der METZ 58 AF-2 für alle Canon Kameras ist der perfekte Blitz für das 24-105mm Objektiv. Der Motorzoom arbeitet über den gesamten Brennweitenbereich bei diesem Objetiv. Er bietet eine sehr hohe max. Leitzahl 58 bei ISO 100/21°. Der Blitz wird in Deutschland gefertigt und hat eine herausragende Qualität. Hierbei handelt es sich um einen Masterblitz, sprich Slaveblitze von Metz können über die Funkverbindung synchron ausgelöst werden.

Für Alle die bei Canon bleiben wollen und bereit sind etwas mehr auszugeben empfiehlt sich der Canon Speedlite 600EX-RT. Mit Leitzahl 60 etwas stärker als der Metz und mit 30m Funkreichweite ebenfalls ein Masterblitz, der mit anderen Canonblitzen synchron ausgelöst werden kann.

Kamerazubehör:

In Kombination mit einigen kleinen Zubehörteilen macht die Kamera gleich noch viel mehr Spaß.
Wichtig in Hinblick auf die Stabilität und das Handling dürfte zu erst einmal der Batteriegriff sein.

Ich empfehle in diesem Fall auf jeden Fall den original Batteriegriff von Canon, da ich hier eine wesentlich bessere Verarbeitung und Haltbarkeit gewährleistet ist. Ich hatte auch bereits die Möglichkeit mal zwei Imitate diese Griffes in den Händen zu halten und mir fiel sofort die billige Verarbeitung des Gehäuses (Stichwort Spritzwasser) und das viel zu große Spiel bei den drehbaren Rädchen auf. Sparen sollte man hier also nicht, Ärger ist vorprogrammiert. Ich selber nutzen den Originalgriff übrigens wann immer ich kann. Er gibt der Kamera eine gute Kompaktheit und lässt sie sehr ausgewogen in der Hand erscheinen. In Kombination mit zwei Akkupacks muss ich mir weniger Sorgen um die Batterie bei langen Drehs oder Shootings machen. Zudem bringt ein ständiges Wechseln der Akkupacks auch Unruhe in eine Produktion.

Bei den Akkupacks hingegen kann man durchaus auf Fremdherstellerprodukte zurückgreifen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Phottix Akkupack gemacht.

Hier spart man fast 40,- Euro im Gegensatz zum Originalakku von Canon. Ladezeit, Erkennung des Akkus in der Kamera und Akkuleistung sind 1:1 mit dem Original von Canon vergleichbar. Hier kann man also gezielt sparen.

Ist man als Videofilmer mit einer DSLR-Kamera unterwegs hat man bei hellem Tageslicht oft das Problem, das man die Blende sehr stark schließen muss, um nicht zuviel Details im Bild zu überstrahlen und somit zu verlieren. Einher geht in jedem Fall immer ein Verlust der Tiefenunschärfe, die man aber eigentlich aus stilistischer Sicht haben möchte. Abhilfe bringt hier der aufschraubbare ND Filter von Light Craft. Der variable ND-Filter der stufenlos von 2 bis zu 8 Blenden einstellbar ist, ermöglicht ein weiches kaum sichtbares Angleichen im Bild.

Auch für Fotografen empfehlenswert, gerade wenn man Landschaftsaufnahmen mit Langzeitbelichtung z.B fließendes Wasser aufnehmen möchte. Der Light Craft ND Filter hat mich vorrangig durch seine gute Verarbeitung und die stufenlos drehbaren Blenden überzeugt.

Ein absolutes Muss für Videouser und ihren Equipmentrucksack ist das Rode VideoMic. Klein, leicht und preislich gut erschwinglich bietet es für Interviews, O-Ton, Geräusch- und Atmoaufnahmen ein unschlagbares Preis- Leistungsverhältnis.

Der richtige Speicher kann den Unterschied machen. Hier sollte man nicht sparen. Gleich mehrere Punkte sprechen dafür in diesem Bereich etwas mehr zu investieren und eine namenhafte Speicherkarte zu kaufen. Zum einen muss sie zuverlässig sein, sprich das Risiko eines Datenverlusts minimieren. Sie muss aussreichend groß und trotzdem schnell sein. Und zum anderen, was nicht ausser Acht gelassen werden sollte, darf sie gerade bei längeren Videoaufnahmen nicht überhitzen. Ein Problem was man besonders von der Canon 7D her kennt. In Verbindung mit billigeren Karten kommt es hier wesentlich schneller zu einer Notabschaltung der Kamera. Die 5D ist aufgrund ihrer Bauweise nicht so anfällig.

Alle „Extreme“-Model von Sandisk machen einen soliden Eindruck und haben mich bis jetzt noch nie enttäuscht. Zudem handelt es sich hierbei um eine sehr schnelle Karte, die mir bereits viel Wartezeit erspart hat. Ein treuer Begleiter, der gut auf meine Daten aufpasst!

Beim Überspielen der Speicherkarte auf den Computer wollen wir natürlich die volle Kartengeschwindigkeit nutzen können und möglichst ein CF-Cardreader benutzen der klein, leicht und handlich ist. Sandisk liefert selber ein absolut zuverlässiges Spitzenmodell mit dem Extreme FireWire-Kartenleser.

Über die mitgelieferten Firewire 800 oder Firewire 400 Kabel gelingt das Überspielen der Daten an jedem Rechner, mit jedem Betriebssystem, ohne vorherige Installation.

Grad kein Laptop unterwegs dabei oder das Überspielen muss schnell nebenbei in der Hosentasche passieren? Kein Problem mit dem Nexto 2730. Der mobile Fotospeicher kann bis zu 1TB an Daten sichern und später per Firewire 800 an jeden Rechner übertragen. Der Akku hält für ungefähr drei 32GB Speicherkarten-Überspielungen. Akzeptiert werden CF Karten Typ I und II, SD- / SDHC- / SDXC- Karten. Zudem erkennt der kleine Helfer, welche Daten neu auf der Speicherkarte sind und überspielt sehr intelligent nur die neusten Daten. So spart man Akku.

Auf der 1TB Festplatte können sowohl Videos als auch Fotos gespeichert werden. Der Nexto überspielt nämlich ALLE Daten die sich auf der Speicherkarte befinden. Auf Wunsch kann man sich selbst CR2-Raw Bilder auf dem Display anschauen. Der Nexto kann auch diese Files im Preview-Modus darstellen.

Das alles muss jetzt nur noch gut verstaut werden! Rucksäcke für Kameraequipment gibt es wie Sand am Meer nur kann man hier viel verkehrt machen. Einmal vergessen den Reisverschluss zu schließen, den Rucksack mit einem Schwung auf den Rücken geworfen und schwups ist das Ersatzobjektiv oder die Kamera kaputt. Muss aber nicht sein, denn einige Hersteller rechnen mit solchen Ereignissen. Die Firma Kata z.B baut ihre Rucksäcke kompakt, praktisch aber passgenau. Die Trennwände können selber arrangiert werden und individuell, je nach Equipment, konfiguriert werden.

Bleibt hier mal das Hauptfach offen (was mir auch schon oft passiert ist), bleibt alles beim Hochheben an seinem Platz. Zudem kommt man über die Seitenfächer schnell an sein Zusatzequipment ohne den Rucksack komplett öffnen zu müssen und darin hin und her zu wülen. Platz für einen Laptop bietet der Kata 3N1-33 ebenfalls und ist angenehm zu tragen. Gegen Dauerregen liefert Kata einen kostenlosen Regenschutz mit.

Ich hoffe, dass was für euch dabei war. Diese Liste wird laufend erweitert, es lohnt sich daher regelmässig vorbeizuschauen. Wenn ihr Anregungen oder Kritik äußern wollte, bitte unten eine Nachricht hinterlassen…